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Dornbirn: Ambient Assisted Living – Smart Care

Für viele Menschen ist die Führung eines selbstbestimmten Lebens in ihrer vertrauten häuslichen Umgebung auch im hohen Alter ein zentrales Anliegen. Selbstbestimmtheit ist ein wesentlicher Bestandteil der Würde des Menschen; ihr Ausmaß bestimmt ganz wesentlich die Lebensqualität. Dieses Bedürfnis zu unterstützen, ist unzweifelhaft als kommunales Aufgabenfeld im Rahmen der Daseinsvorsorge einzuordnen. 

 

Mit Blick auf die demographische Entwicklung ist davon auszugehen, dass im Verlauf der nächsten Jahre und Jahrzehnte die Bewältigung dieser Aufgabe für alle Kommunen zur großen Herausforderung werden wird. 

Da Prognosen zufolge die erforderlichen professionellen Betreuungs- und Pflegeressourcen nicht sichergestellt sind und die Angehörigenbetreuung aufgrund geänderter Lebenssituationen (wenn überhaupt) nur zeitlich begrenzt zur Verfügung steht, ist im Rahmen dieses Projektes zu untersuchen, ob eine Verbindung zwischen intelligenten Systemen und der vorhandenen personellen Ressource das Bedürfnis nach einem selbstbestimmten Leben im Alter sicherstellen und sogar verbessern kann. Es ist nicht Ziel dieser „Symbiose“ den Faktor Mensch durch vorprogrammierte oder selbstlernende Systeme zu ersetzen. Vielmehr soll die persönliche Betreuungs- und Pflegequalität mit Unterstützung technischer Assistenzen insbesondere dazu beitragen:

 

  1.  die menschliche Fehleranfälligkeit zu reduzieren,

  2.  Zeit als lebensrettender Erfolgsfaktor zu generieren,

  3.  die Selbstbestimmtheit durch ein erweitertes, leicht bedienbares Steuerungssystem für   die elementaren Lebensbedürfnisse im Alltag zu verbessern,

  4.  Zeitressourcen für unverzichtbare menschliche Kommunikation und Nähe zu schaffen 

  5.  den betreuenden Angehörigen Momente der Entlastung zu vermitteln.

Projektziele

Im Rahmen dieses Projektes soll untersucht werden, wie weit die Verbindung zwischen  Mensch und Maschine sinnvollerweise gehen kann, ohne die Selbstbestimmtheit der Person durch beherrschende Überwachungssysteme zu unterlaufen. Darzustellen sind mehrere Betreuungsmodelle mit unterschiedlichen Assistenzanforderungen. Auszugehen ist von wahrgenommenen Bedürfnissen, denen prognostizierbar auch in Zukunft Modellcharakter zukommt.

Im Sinne einer idealtypischen Szenierung des Machbaren und Nützlichen sind die Kosten als letzter Projektschritt darzustellen.

Kontakt


Klaus Lingg
Digitales Management

Stadt Dornbirn

+43 5572 306 1150


Rathausplatz 2 
A 6850 Dornbirn

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Prof. (FH) Dr.-Ing. Dipl.-Inform. Jens Schumacher
Forschungszentrum Prozess- und Produkt-Engineering
Fachhochschule Vorarlberg
+43 5572 792 7118

Campus V, Hochschulstraße 1
6850 Dornbirn
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